Ich bin für Sie da!

Hans-Hardy Böhmer

Psychotherapeutischer Heilpraktiker

 

In Wuppertal

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42327 Wuppertal

Tel. 0202 / 75813179

 

 

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Therapie mit Visueller Brille  

 

Virtual-Reality-Brille

 

Stark vereinfacht handelt es sich dabei um überdimensionierte 

3-D-Brillen. Wie im Kino, nur wesentlich besser.

In der abgedunkelten Brille zeigt ein Bildschirm für jedes Auge ein anderes Bild.  

Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck von Tiefe, der physikalisch gar nicht vorhanden ist. 

Sensoren erfassen jede kleinste Bewegung des Kopfes und ermöglichen so einen Rundumblick in alle Richtungen. 

Aus der virtuellen Welt wird virtuelle Realität.

 

Mit dieser virtuellen Realität lassen sich echte Krankheiten und Symptome behandeln: 

Schmerzen,Traumata, Depressionen, Sozialphobien, Höhenangst und Flugangst wie aber auch die Panik vor Spinnen. 

 

Virtuelle Konfrontationstherapie bei Ängsten

 

Bei einer herkömlichen Konfrontationstherapie wird der Patient bewusst seinen Ängsten ausgesetzt. 

Die mit Raumangst gehen in Aufzüge, die mit Höhenangst auf Kirchtürme, und Spinnenphobiker lassen die Achtbeiner am Ende auf ihrer Handfläche krabbeln. 

Das Prinzip ist einfach: 

Ängste sind eigentlich nur ein angelerntes Verhalten. 

Ein Spinnenphobiker beispielsweise hat irgendwann einmal gelernt, sich vor Spinnen zu fürchten. Vielleicht von einem Familienmitglied, das schon panisch auf die Achtbeiner reagierte oder von einem Film im Fernsehen.

Was aber gelernt wurde, kann auch wieder gezielt verlernt werden.

Das ist die Idee hinter der Konfrontationstherapie.

Schon nach wenigen Sitzungen können Phobiker ihre Ängste verlernen. 

In der Praxis jedoch wird diese Therapieform kaum angewendet. 

Das ist viel zu zeitaufwendig und mit hohen Kosten verbunden.

Therapeuten müssten mit ihren Patienten ins Flugzeug steigen, überfüllte Plätze aufsuchen und im Idealfall noch eine Auswahl an angsteinflößenden Kreaturen horten.

 

 

Weniger Schmerzen und Depressionen

 

Gut belegt ist der Effekt einer virtuellen Therapie  auch bei Schmerzpatienten. 

Wissenschaftler der Universität von Washington (USA) haben beispielsweise Soldaten mit Brandwunden per VR-Technik in eine Eis-Welt geschickt.

Nachdem sie unter anderem  Pinguine beobachteten, die durch verschneite Landschaften streiften, waren sie derart abgelenkt, dass sie weniger Schmerzen empfanden, auch beim anschließenden Wechseln des Verbandes.

 

VR-Technik kann auch selbstkritisches Verhalten reduzieren und so Depressionen lindern. 

 

Vorteile der virtuellen Therapie

 

In der Kombination mit virtuellen Realitäts-Therapie sehe ich einige wichtige Vorteile gegenüber der alleinigen herkömlichen Konfrontationstherapie.  

 

Man kann die Situation individuell auf den Patienten abstimmen.

In der echten Realität ist das nicht immer möglich.

 

Die Kontrollierbarkeit der Angst kann dazu beitragen, die Rückfallquote in der Konfrontationstherapie zu senken. 

Werden Ängste allmählich und nicht wie bislang üblich abrupt abgebaut, sinkt das Risiko von Rückfällen deutlich.

 

Zahlreiche Studien belegen zudem, dass eine Konfrontationstherapie mit VR-Technik auch sonst mindestens so wirksam wie eine konventionelle Therapie   "in vivo", also im echten Leben, ist. 

 

In manchen Studien ist die virtuelle der echten Realität sogar überlegen. 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde führt die VR-Therapie zur Behandlung von Phobien neuerdings sogar in ihren Leitlinien, also den expliziten Empfehlungen an Therapeuten.